Willkommen beim Altersversorgungswerk der Zahnärztekammer Niedersachsen

 

Die Aufgaben des Altersversorgungswerkes

Das Altersversorgungswerk ist eine teilrechtsfähige Einrichtung der Zahnärztekammer Niedersachsen, einer  Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Hannover. Das Altersversorgungswerk besteht seit 1963 als Pflichtversorgung im Rahmen der ersten Säule neben der gesetzlichen Rentenversicherung und der Beamtenversorgung. Seine elementaren Aufgaben sind die Altersversorgung der Mitglieder, ihr Schutz bei Berufsunfähigkeit und die Versorgung von Hinterbliebenen.

Organe des Altersversorgungswerkes

Oberstes Organ des Altersversorgungswerkes ist die Kammerversammlung. Der Vorstand der Zahnärztekammer Niedersachsen führt die Aufsicht über die Geschäftsführung des Leitenden Ausschusses im Einklang mit dem Kammergesetz für Heilberufe (§ 12 HKG).  Der Vorstand der Zahnärztekammer Niedersachsen bestellt im Einvernehmen mit dem Leitenden Ausschuss die Sachverständigen. Der Leitende Ausschuss führt die Geschäfte des Altersversorgungswerkes in eigener Verantwortung. 

 

Alters-, Berufsunfähigkeits- und Hinterbliebenensicherung (ABH)

Als Körperschaft des öffentlichen Rechts erfüllt die Zahnärztekammer Niedersachsen die öffentliche Aufgabe einer Selbstverwaltungskörperschaft.  Als teilrechtsfähiges Organ der Zahnärztekammer Niedersachsen ist auch das Altersversorgungswerk der Zahnärztekammer Niedersachsen mit einer Satzungsautonomie ausgestattet. Gleichwohl unterliegen die Zahnärztekammer Niedersachsen wie das Altersversorgungswerk der Zahnärztekammer Niedersachsen trotz organisatorischer Auslagerung aus dem staatlichen Bereich der öffentlichen Rechtsaufsicht.

Die Satzung ist in der „Alters-, Berufsunfähigkeits- und Hinterbliebenensicherung“ (ABH) festgelegt. Änderungen dieser Satzung bedürfen einer qualifizierten Mehrheit der Kammerversammlung.

Aktuelles

Neufassung der Alters-, Berufsunfähigkeits- und Hinterbliebenensicherung (ABH)

Die Kammerversammlung der Zahnärztekammer Niedersachsen hat in ihrer Sitzung am 18.04.2018 auf Grund des § 25 Nr. 1 i) HKG (in der Fassung vom 15.09.2016) in Verbindung mit § 3 Abs. 1 Nr. 8 ABH folgende Neufassung der Satzung des Altersversorgungswerkes der ZKN beschlossen, die durch Erlass des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung vom 16.05.2018, AZ. 12-4192/5300/2018 genehmigt wurde. Die Satzung wurde nach Ausfertigung durch den Präsidenten vom 17.05.2018 in der Juni-Ausgabe der NZB veröffentlicht.

Den entsprechenden Artikel aus dem Mitteilungsblatt zur ausführlichen Darstellung finden Sie hier.


Bessere Absetzbarkeit von Beiträgen zur Altersvorsorge

Vorsorgeaufwendungen für das Alter können auch 2019 abgesetzt werden. Dazu gehören Beiträge zum Versorgungswerk ebenso wie Beiträge zur gesetzlichen Rentenkasse. Für 2019 liegt der Höchstbeitrag bei 88% der gezahlten Beiträge (von maximal 23.712 Euro jährlich bei Ledigen bzw. 47.424 Euro jährlich bei Verheirateten/eingetragenen Lebenspartnern). Das heißt, für 2019 können maximal 20.392 Euro bei Ledigen (40.784 Euro bei Verheirateten bzw. eingetragenen Lebenspartnern) als Sonderausgaben geltend gemacht werden.

Bei Arbeitnehmern, die in die gesetzliche Rentenversicherung oder aber als Pflichtmitglied in das Versorgungswerk einzahlen, wird von den Vorsorgeaufwendungen allerdings der steuerfreie Arbeitgeberanteil abgezogen. Das Bundesfinanzministerium weist darauf hin, dass sich die Absetzbarkeit von Beiträgen zur Altersvorsorge bis 2025 um jeweils zwei Prozentpunkte erhöht.


Neue Beitragsbemessungsgrenze

Ab 01.01.2019 steigt die Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung West von 6.500,- Euro auf 6.700,- Euro im Monat. Die Beitragsbemessungsgrenze Ost steigt von 5.800,- Euro auf 6.150,- Euro. Der Höchstsatz des Pflichtbeitrages an das Versorgungswerk steigt daher von monatlich 1.209,00 Euro in 2018 auf monatlich 1.246,20 Euro in 2019.