Willkommen beim Altersversorgungswerk der Zahnärztekammer Niedersachsen

 

Die Aufgaben des Altersversorgungswerkes

Das Altersversorgungswerk ist eine teilrechtsfähige Einrichtung der Zahnärztekammer Niedersachsen, einer  Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Hannover. Das Altersversorgungswerk besteht seit 1963 als Pflichtversorgung im Rahmen der ersten Säule neben der gesetzlichen Rentenversicherung und der Beamtenversorgung. Seine elementaren Aufgaben sind die Altersversorgung der Mitglieder, ihr Schutz bei Berufsunfähigkeit und die Versorgung von Hinterbliebenen.

Organe des Altersversorgungswerkes

Oberstes Organ des Altersversorgungswerkes ist die Kammerversammlung. Der Vorstand der Zahnärztekammer Niedersachsen führt die Aufsicht über die Geschäftsführung des Leitenden Ausschusses im Einklang mit dem Kammergesetz für Heilberufe (§ 12 HKG).  Der Vorstand der Zahnärztekammer Niedersachsen bestellt im Einvernehmen mit dem Leitenden Ausschuss die Sachverständigen. Der Leitende Ausschuss führt die Geschäfte des Altersversorgungswerkes in eigener Verantwortung. 

 

Alters-, Berufsunfähigkeits- und Hinterbliebenensicherung (ABH)

Als Körperschaft des öffentlichen Rechts erfüllt die Zahnärztekammer Niedersachsen die öffentliche Aufgabe einer Selbstverwaltungskörperschaft.  Als teilrechtsfähiges Organ der Zahnärztekammer Niedersachsen ist auch das Altersversorgungswerk der Zahnärztekammer Niedersachsen mit einer Satzungsautonomie ausgestattet. Gleichwohl unterliegen die Zahnärztekammer Niedersachsen wie das Altersversorgungswerk der Zahnärztekammer Niedersachsen trotz organisatorischer Auslagerung aus dem staatlichen Bereich der öffentlichen Rechtsaufsicht.

Die Satzung ist in der „Alters-, Berufsunfähigkeits- und Hinterbliebenensicherung“ (ABH) festgelegt. Änderungen dieser Satzung bedürfen einer qualifizierten Mehrheit der Kammerversammlung.

Aktuelles

Änderung der Alters-, Berufsunfähigkeits- und Hinterbliebenensicherung (ABH)

Die Kammerversammlung der Zahnärztekammer Niedersachsen hat am 21.10.2016 Änderungen der Alters-, Berufsunfähigkeits- und Hinterbliebenensicherung (ABH) mit den jeweils erforderlichen qualifizierten Mehrheiten beschlossen. Die Änderungen traten zum 01.01.2017 in Kraft.

In der Dezemberausgabe des Niedersächsischen Zahnärzteblattes als amtliches Mitteilungsblatt wurden die Beschlüsse, das Genehmigungsschreiben des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr vom 08.11.2016, Az. 12 – 4192/5300/2016 sowie die Ausfertigung der Änderungen zur ABH durch den Präsidenten der Zahnärztekammer Niedersachsen, Herrn Henner Bunke, bereits veröffentlicht. Den entsprechenden Artikel aus dem Mitteilungsblatt zur ausführlichen Darstellung finden Sie hier.


Bessere Absetzbarkeit von Beiträgen zur Altersvorsorge

Vorsorgeaufwendungen für das Alter können auch 2017 abgesetzt werden. Dazu gehören Beiträge zum Versorgungswerk ebenso wie Beiträge zur gesetzlichen Rentenkasse. Zur Berücksichtigung der Sonderausgaben gilt für das Kalenderjahr 2017 laut Steuerzahlerbund ein Höchstbetrag von 23.362 Euro. Maximal könnten 84 Prozent abgesetzt werden.

Bei Arbeitnehmern, die in die gesetzliche Rentenversicherung oder aber als Pflichtmitglied in das Versorgungswerk einzahlen, wird von den Vorsorgeaufwendungen allerdings der steuerfreie Arbeitgeberanteil abgezogen. Das Bundesfinanzministerium weist darauf hin, dass sich die Absetzbarkeit von Beiträgen zur Altersvorsorge bis 2025 um jeweils zwei Prozentpunkte erhöht.


Neue Beitragsbemessungsgrenze

Ab 01.01.2017 steigt die Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung West von 6.200,- Euro auf 6.350,- Euro im Monat. Die Beitragsbemessungsgrenze Ost steigt von 5.400,- Euro auf 5.700,- Euro. Der Höchstsatz des Pflichtbeitrages an das Versorgungswerk steigt daher von 1.159,40 Euro in 2017 auf 1.187,45 Euro im Monat.