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Änderung der Alters-, Berufsunfähigkeits- und Hinterbliebenensicherung (ABH)

Die Kammerversammlung der Zahnärztekammer Niedersachsen hat am 01./02.11.2019 Änderungen der Alters-, Berufsunfähigkeits- und Hinterbliebenensicherung (ABH) mit den jeweils erforderlichen qualifizierten Mehrheiten beschlossen. Die Änderungen treten zum 23.11.2019 in Kraft.

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Bessere Absetzbarkeit von Beiträgen zur Altersvorsorge

Vorsorgeaufwendungen für das Alter können auch 2019 abgesetzt werden. Dazu gehören Beiträge zum Versorgungswerk ebenso wie Beiträge zur gesetzlichen Rentenkasse. Für 2019 liegt der Höchstbeitrag bei 88% der gezahlten Beiträge (von maximal 24.305,00 Euro jährlich bei Ledigen bzw. 48.610,00 Euro jährlich bei Verheirateten/eingetragenen Lebenspartnern). Das heißt, für 2019 können maximal 21.388,40 Euro bei Ledigen (42.776,80 Euro bei Verheirateten bzw. eingetragenen Lebenspartnern) als Sonderausgaben geltend gemacht werden.

Bei Arbeitnehmern, die in die gesetzliche Rentenversicherung oder aber als Pflichtmitglied in das Versorgungswerk einzahlen, wird von den Vorsorgeaufwendungen allerdings der steuerfreie Arbeitgeberanteil abgezogen. Das Bundesfinanzministerium weist darauf hin, dass sich die Absetzbarkeit von Beiträgen zur Altersvorsorge bis 2025 um jeweils zwei Prozentpunkte erhöht.


Neue Beitragsbemessungsgrenze

Ab 01.01.2020 steigt die Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung West von 6.700,- Euro auf 6.900,- Euro im Monat. Die Beitragsbemessungsgrenze Ost steigt von 6.150,- Euro auf 6.450,- Euro. Der Höchstsatz des Pflichtbeitrages an das Versorgungswerk steigt daher von monatlich 1.246,20 Euro in 2019 auf monatlich 1.283,40 Euro in 2020.